"Manchmal braucht unser Körper neue Impulse, unser Geist neue Gedanken und unsere Seele neue Wege." M. Mathenge, 2010
"Manchmal braucht unser Körper neue Impulse, unser Geist neue Gedanken und unsere Seele neue Wege." M. Mathenge, 2010

Schröpfen und Schröpfkopfmassage

Schröpfen ist ein altes, klassisches Ausleitungsverfahren. Hierbei wird in einem Schröpfglas mit einer Flamme ein Vakuum erzeugt, durch dessen Unterdruck die Haut in das Glas gezogen wird. Dabei sammelt sich vermehrt Blut an der behandelten Stelle und es entsteht ein Hämatom, das aber nützlich ist. Das Blut spühlt Abfallstoffe, die der Körper im Gewebe gelagert hat, an die Oberfläche und so können diese besser von "Abwehrzellen" abgebaut und über die Nieren und den Darm ausgeschieden werden.
Durch das Schröpfen können auch Reflexzonen auf dem Rücken behandelt werden, die eine nervale Verbindung zu bestimmten inneren Organen haben.
Beschwerden können so positiv beeinflußt werden.

Eine weitere Therapiemöglichkeit ist das blutige Schröpfen, bei dem die Schadstoffe sofort ausgespühlt werden können.

Schröpfen kann hilfreich sein bei:
- akuten und chronischen Rückenschmerzen
- Beschwerden des Bewegungsapparates
- Muskelverhärtungen (Myogelosen)
- Verspannungen des Schultergürtels
- Funktionsstörungen innerer Organe
- Menstruationsstörungen

Schröpfkopfmassage

Das trockene (unblutige) Schröpfen kann auch als Schröpfkopfmassage angewendet werden. Dabei wird vorher der Rücken mit einem speziellen Massageöl eingerieben um das Schröpfglas problemlos über die Haut verschieben zu können.
Die Schröpfkopfmassage wirkt stark durchblutungsfördernd auf das Bindegewebe und eignet sich deshalb sehr gut bei muskulären Verspannungen, Verhärtungen und Verkrampfungen.
Doch auch Verschlackung und Übersäuerung, häufig die Ursachen für viele "Zivilisationskrankheiten", können mittels Schröpfkopfmassage herausgelöst und abtransportiert werden.